Sport Scheck erzielte im vergangenen Jahr einen Innenumsatz in Höhe von 286 Mio. Euro. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Während die Verkäufe im Online-Handel um 12,6% gesteigert werden konnten und das Plattformgeschäft überproportional zulegte, sanken die Umsätze im Filialgeschäft flächenbereinigt um 1%. „Das veränderte Einkaufsverhalten unserer Kunden macht es notwendig, dass wir unser Geschäftsmodell anpassen. Damit haben wir vor zwei Jahren begonnen. Wir werden immer mehr zu einem Ökosystem für Menschen mit einem aktiven und sportlichen Lebensstil. Nach erfolgreichem Umsatz-Turnaround unseres Online-Geschäftes liegt der Fokus in diesem Jahr auf dem Filialgeschäft“, sagt Markus Rech, Vorsitzender der SportScheck Geschäftsführung. Dennoch habe Sport Scheck noch „einen anspruchsvollen Weg in die Profitabilität vor sich“, teilt das Unternehmen mit.
Sport Scheck setzt Restrukturierung fort
In den vergangenen zwei Jahren seien viele Schritte unternommen worden, um SportScheck neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen. Die Erfolge, die mit der Umstellung des Sortiments, der engeren Vernetzung mit den Unternehmen der Otto Group und im Online-Handel bereits erreicht werden konnten, zeigten, dass die Strategie für eine Neuausrichtung von SportScheck richtig sei und greife. Dafür spreche etwa der Zuwachs des Neukundenanteils im Online-Handel um 27% und der steigende Umsatz. „Nach dem Online-Segment muss nun auch das Filialgeschäft wieder in die Rentabilität und zum Wachstum geführt werden. Dieser Schritt verlangt auf der einen Seite eine Kostenreduzierung und auf der anderen Seite eine Steigerung der Produktivität bzw. Verkaufsleistung. Wir sind uns sicher, dass wir beides erreichen werden“, so Rech.