Stella International Holdings hat im dritten Quartal 2026 einen konsolidierten Umsatz von 412,9 Mio. US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Plus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten stiegen die Erlöse um 1,7 % auf knapp 1,2 Mrd. US-Dollar.
Im Schuhproduktionsgeschäft erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal um 1,3 % auf 396,7 Mio. US-Dollar. Das Auslieferungsvolumen sank dagegen um 4,3 % auf 13,3 Mio. Paar. Der durchschnittliche Verkaufspreis legte aufgrund eines höherpreisigen Produktmixes, insbesondere im Sportsegment, sowie gestiegener Rohstoffkosten um 6 % auf 29,90 US-Dollar je Paar zu.
Den Volumenrückgang führt Stella International vor allem auf vorgezogene Produktionsmengen für einen Kunden aus dem Casual-Segment zurück. Hintergrund ist die schrittweise Schließung des Schuhwerks auf den Philippinen, die im Juli 2026 begonnen hat. In den ersten neun Monaten wurden 40,8 Mio. Paar ausgeliefert, 1,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum.
Im Rahmen seines Drei-Jahres-Plans für 2026 bis 2028 baut der Konzern seine Produktionsbasis aus. Ein neues Werk in Vietnam für einen Premiumkunden aus dem Sportsegment hat im dritten Quartal den Betrieb aufgenommen und soll bis 2027 hochgefahren werden. Zwei weitere Fabriken in Indonesien und Bangladesch sollen im vierten Quartal 2026 starten. Zusammen mit dem bestehenden Werk im indonesischen Solo sollen die neuen Standorte die Produktionskapazität in den kommenden Jahren um rund 20 Mio. Paar erhöhen.
Stella International betrachtet 2026 als Investitionsjahr. Der Großteil des aus der Strategie erwarteten Gewinnwachstums soll in der zweiten Hälfte des Planungszeitraums realisiert werden. Zudem will das Unternehmen 2026 durch Aktienrückkäufe und Sonderdividenden bis zu 60 Mio. US-Dollar zusätzlich an seine Aktionäre ausschütten.