Am 22. und 23. November ist es zu einem Spitzengespräch zwischen HDE und Verdi gekommen. Nach zahlreichen Tarifverhandlungen auf Landesebene sollte das Gespräch auf Bundesebene für konstruktive Schritte in den Tarifverhandlungen führen. Dabei drehen sich die Gespräche um die Situation im Einzel-, Versand-, Groß- und Außenhandel. Zu einem Ergebnis hat man jedoch nicht gefunden.
Der HDE sieht nach dem Spitzengespräch jedoch ein Licht am Ende des Tunnels: „Das heutige Spitzengespräch mit ver.di macht Hoffnung auf eine baldige Lösung des Tarifkonflikts im Einzelhandel. Doch die Zeit läuft. Daher zählen wir auf die Unterstützung der Landeskommissionen der Gewerkschaft“, sagt Steven Haarke, HDET-Tarifgeschäftsführer.
Verdi zeigt sich hingegen etwas vorsichtiger: Nicht nur, weil die Verhandlungen von Arbeitgeberseite abgebrochen wurden, sondern auch, da das Angebot noch nicht den reellen Anforderungen der Gewerkschaft entspreche. Positiv sei dabei allerdings festzustellen, dass der HDE angekündigt habe, ihren Verhandlungsführern in den Ländern zu empfehlen, die Gespräche wieder aufzunehmen. Silke Zimmer, Verdi-Bundesvorstandsmitglied, sagt dazu: „Die Beschäftigten warten schon zu lange auf eine Lösung des Konflikts und vor allem auf eine Verbesserung ihrer Einkommenssituation.“
„Das heutige Spitzengespräch mit ver.di macht Hoffnung auf eine baldige Lösung des Tarifkonflikts im Einzelhandel. Doch die Zeit läuft. Daher zählen wir auf die Unterstützung der Landeskommissionen der Gewerkschaft“, fügt Haarke abschließend hinzu.