Der Verband gibt in seinem Konjunkturbericht mithilfe von diversen Konjunkturparametern einen Überblick über den Zustand der Modebranche. Die laufenden Umsätze sind im September um 5,2% gefallen, im Segment Textil sank der Wert um 8,2%, im Segment Bekleidung um 0,4%. Die nominalen Umsätze sind hingegen um 3,6% gestiegen (Textil -1,7%, Bekleidung +13,1%). Die Anzahl der Betriebe, die der Erhebung zugrunde liegen, ist bei Textil im Vorjahresvergleich um -0,7 % gesunken, während die Anzahl der Betriebe bei Bekleidung um +2,9 % gestiegen ist. Dies hängt mit dem Überschreiten der Abschneidegrenze von 50 Mitarbeitenden zusammen.
Die Anzahl an Beschäftigten ist zum Zeitpunkt Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt im Textilbereich um 3,3% gesunken und im Bekleidungsbereich um 4,1% gestiegen.
Insgesamt lag die Beschäftigung der Branche um -1,0 % unter der des Vorjahres. Die Bruttolohn- und Gehaltssummen steigen dennoch aufgrund von Lohnsteigerungen: bei Bekleidung um 8,9 % per September, bei Textil trotz des Rückgangs der Beschäftigung und der Anzahl der Unternehmen um 2,6 %. Die geleisteten Arbeitsstunden gehen bei Textil wegen niedrigerer Produktion und Umsätze per September um 1,5 % zurück, bei Bekleidung hingegen steigen sie um 4,9 %. Die inländische Produktion sinkt im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 bei Textil um 7,3 %. Bei Bekleidung sinkt die Produktion ebenfalls deutlich um 5,5 %, hier vor allem aber aufgrund des Basiseffektes.