Damit liegt das gemeinsame Budget für Mode und Schuhe mehr als doppelt so hoch wie die geplanten Ausgaben für klassische Schulmaterialien. Drei von vier Familien rechnen in dieser Kategorie mit mindestens 100 US-Dollar. Das zeigt der „2026 US Consumer Poll on Back-to-School Shopping“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.
Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder die Auswahl von Schuhen und Bekleidung deutlich mitbestimmen: 58 % der Eltern nennen die Wünsche ihrer Kinder als wichtigen Einflussfaktor für ihre Kaufentscheidungen. Knapp ein Drittel berichtet zudem, dass der Nachwuchs gezielt nach Markenprodukten oder trendgetriebenen Artikeln fragt.
Auch der Einkaufsprozess wird digitaler. 61 % der befragten Eltern wollen ihren Kindern ermöglichen, Produkte selbst zu digitalen Warenkörben hinzuzufügen. 73 % planen, künstliche Intelligenz für mindestens einen Teil der Einkaufsvorbereitung zu nutzen – etwa für Produktrecherche, Preisvergleiche, Budgetplanung oder die Suche nach Angeboten.
Der stationäre Handel bleibt dabei ein wichtiger Vertriebskanal, verliert aber an Reichweite: 70 % der Eltern wollen Geschäfte besuchen, nach 79 % im Vorjahr. Zugleich planen 67 % Einkäufe über große Online-Marktplätze und 49 % über die Websites von Marken oder Händlern. 71 % der Familien erledigen ihre Back-to-School-Käufe zwischen zwei Wochen und zwei Monaten vor Schulbeginn.