Nachdem sich die Stimmung zu Jahresbeginn etwas verbessert hatte, konnte sie im laufenden Jahr bislang nicht nachhaltig an Fahrt aufnehmen. Als Gründe nennt der Verband anhaltende Unsicherheiten, die den Optimismus der Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin dämpften.
Bei den geplanten Konsum- und Sparaktivitäten zeigen sich im Vergleich zum Vormonat demnach keine deutlichen Veränderungen. Die Anschaffungsneigung gehe leicht zurück, ebenso die Sparneigung. Eine spürbare Erholung des privaten Konsums sei damit „nicht in Sicht“. Der HDE führt diese Entwicklung vor allem auf pessimistischere Einkommenserwartungen zurück: Verbraucherinnen und Verbraucher rechneten in den kommenden Monaten mit einer weniger günstigen finanziellen Lage; die Einkommenserwartungen lägen auf dem Niveau von vor einem Jahr.
Auch der konjunkturelle Ausblick trübe sich leicht ein. Zwar seien die Erwartungen optimistischer als zum Jahreswechsel, im Vergleich zum Vormonat jedoch rückläufig. Der von der Bundesregierung angekündigte Aufschwung sei bisher nicht spürbar, wodurch Unsicherheiten bestehen blieben. Zusätzlich belaste ein volatiles Wirtschaftsumfeld, das in der Mitteilung unter anderem mit der US-Zollpolitik verknüpft wird, die Stimmung.