Der HDE hat in der wöchentlichen Adventsumfrage unter über 350 Teilnehmenden nach der Zufriedenheit mit dem Weihnachtsgeschäft nach der dritten Adventswoche gefragt. Demnach würden nur 18% der Befragten die Situation als zufriedenstellend bewerten. Rund 60% seien unzufrieden „Dem Weihnachtsgeschäft fehlt es in diesem Jahr noch an Schwung. Bei dem Großteil der Händlerinnen und Händler überwiegt kurz vor den Festtagen die Enttäuschung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Hoffnung hingegen macht der dritte Adventssamstag, dessen Entwicklung mehr als jedes Vierte befragte Unternehmen positiv einschätzt. Auch der Innenstadthandel konnte hiervon etwas profitieren. Insbesondere Geschäfte in den Hauptgeschäftslagen waren zufriedener als noch in den Vorwochen. Umsatzimpulse ergaben sich hier zuletzt etwa für den Handel mit Haushaltswaren, Einrichtungsgegenständen, Spielwaren und Lebensmitteln. Auch der Handelsverband Baden-Württemberg ist positiv gestimmt und berichtet, das Weihnachtsgeschäft sei „endlich gestartet“. Der regionalen Umfrage mit 200 Teilnehmenden zufolge gab es am dritten Adventssamstag ein durchschnittliches Umsatzplus von 63% im Vergleich zum zweiten Adventssamstag. Die Steigerung im Vergleich zum ersten Adventssamstag liege gar bei knapp 70%. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte ein Umsatzplus erzielt werden.
Insgesamt bleiben die befragten Händlerinnen und Händler in Baden-Württemberg in Bezug auf das restliche Weihnachtsgeschäft optimistisch. Über 35% der Befragten erwarten in Bezug auf die Kundenfrequenz eine Steigerung im restlichen Weihnachtsgeschäft, knapp 40% erwarten, dass die Frequenz gleichbleibt.