Neues Jahr, neues Glück. Der Handel startet Anfang 2017 bei Null. „Nach dem für den Schuhfachhandel in weiten Teilen sehr unbefriedigenden Jahr 2016 hoffen wir für 2017 auf eine deutliche Besserung“, erklärt Fritz Terbuyken mit Blick auf die kommenden Monate. Ein Grund für das schwache Jahr 2016 waren laut dem ANWR-Warenvorstand zudem fehlende Innovationen für das Produkt Schuh. „Mindestens für das Frühjahr sehe ich hier für den Handel keine gravierenden Änderungen. Ob die großen E-Commerce-Anbieter ihre Preisstrategie, die den Wert des Produkts Schuh unterläuft, ändern, bleibt abzuwarten.“ Fritz Terbuyken sieht jedoch auch Ansätze zur Verbesserung der Lage: „Was ich den ’Internet-Schock‘ genannt habe, ist in 2017 überwunden und verarbeitet. Die meisten unserer Kollegen arbeiten intensiv daran, positive Antworten auf die Herausforderungen des Internet zu finden und umzusetzen. Mit vielen Themen, die wir auf dem Zukunftsforum in Mainhausen vorgestellt haben, werden wir dies begleiten und beflügeln.“Realistisch fällt auch der Ausblick von Stephan Krug aus: „Wir haben ein sehr durchwachsenes und anspruchsvolles Jahr hinter uns. Und das kommende Jahr 2017 wird ebenfalls anspruchsvoll!“
„Es bleibt schwierig“
„2016 war ein schwieriges Jahr“, sagt Achim Gabor. Für den Vorstandsvorsitzenden der Gabor Shoes AG war vor allem der ungünstige Wetterverlauf Auslöser der Schwierigkeiten. „Wir haben zum dritten Mal in Folge nicht passende Saisonverläufe erlebt. Das Wetter hat letztlich doch einen hohen Anteil an diesen Entwicklungen“, so Gabor. Der Ausblick auf die kommenden Monate ist der Unternehmer zurückhaltend: Er gehe von einem ebenfalls anspruchsvollen Jahr 2017 aus. Ganz ähnlich beurteilt Stefan Frank die Lage. „2017 wird wieder ein herausforderndes Jahr für die Branche. Die Marktbereinigung wird sich weiter fortsetzen. Auch international ist die Situation schwierig. Zudem beobachte ich einen teilweisen Vertrauensverlust von Industrie und Handel. Die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Möglichkeiten werden oftmals von beiden Seiten nicht optimal genutzt. Für Ara bedeutet dies, dass wir unsere Hausaufgaben mit besonderer Sorgfalt erledigen müssen. Zur Stärkung unserer Marke werden wir verstärkt auf Innovation setzen.“
Den vollständigen Artikel lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 1/2017, die am 6. Januar erscheint.