Viel Raum für Events
Die Entscheidungen für den offenen Raum und die Möglichkeit, alles auszubauen, zeigen, dass die vielen Events bei Afew beim Store-Design mitbedacht wurden. Sie sind fester Teil der Afew-Idee. Und oft Teil der ganzheitlichen Zusammenarbeit mit den Marken. Ein Beispiel: Im Schaufenster standen zuletzt einige Keen-Schuhe, eingefangen in Holzelementen und vielen Pflanzen, die den cleanen Look des Stores mit Frische und Natürlichkeit brechen. Im Vorfeld feierte Afew die Outdoor-Kultur gemeinsam mit Keen und der norwegischen Brand Hiking Patrol. Es gab Live-Painting, Gratis-Getränke, Eiscreme und natürlich limitierte Keen-Goodies. Einen immer größeren Stellenwert nimmt Streetwear ein. Mode gab es schon immer bei Afew, aber gerade die vom Store selbst designten Fußballtrikots haben einen prominenten Platz auf der Fläche.
Traditionell verbindet die Sneaker-Kultur eigentlich mehr mit dem Basketball, mit Ikonen in beiden Bereichen wie Michael Jordan, verrät der Gründer: „Die Basketballkultur ist eng mit der Sneakerkultur verbunden und wird bei uns gelebt. Soccer Culture hat in den letzten Saisons stark an Stellenwert dazugewonnen und ist aktuell präsenter denn je. Ich rechne nächstes Jahr auch noch einmal mit einem Push, wenn die nächste WM ansteht.“ Auch über Trikots und Sportswear hinaus hängt viel Bekleidung im Geschäft – physisch und digital. Das ist trotz der großen Lust auf das Thema im gesamten Team nicht immer leicht, gibt Andreas Biergen zu: „Seit knapp zwei Jahren haben wir den Share an Apparel stark bei uns ausgebaut, da es für uns eine logische Ergänzung zu unserem großen Sneaker-Angebot war. Schuhe liegen uns im Blut, aber bei der Mode mussten wir vieles neu lernen. Die Mode verändert sich viel schneller. Welche Marke gerade im Trend liegt, ändert sich von Saison zu Saison. Man muss jedes Mal aufs Neue auf den richtigen Trend setzen.“