Wie der Tagesspiegel berichtet, hat das Land Berlin mit der Bread & Butter einen Mietvertrag über insgesamt 20 Jahre abgeschlossen, in dem laut Bundesanstalt für Immobilienaufgaben „ein Grundmietzins von 1.65 Mio. Euro pro Jahr pauschal auf der Grundlage von zwei Veranstaltungen pro Jahr von je einem Monat“ vereinbart worden war. Auf Anfrage der Berliner Tageszeitung bestehe der Mietvertrag unverändert fort. Die Bread & Butter soll ihrer finanziellen Verpflichtung jedoch zuletzt nicht mehr nachgekommen sein, obwohl für den Juli bereits eine neue Veranstaltung geplant ist.
Der Insolvenzverwalter halte allerdings weiterhin am Mietvertrag mit dem Land Berlin fest und glaube daran, „mit einem neuen Konzept, kürzerer Laufzeit und neuem Mieter durchstarten zu können“. Karl-Heinz Müller werde laut Tagesspiegel mit von der Partie sein. „„Wir arbeiten an einer Neuauflage der ’Tradeshow for selected brands‘ vom 7. bis 9. Juli 2015 unter dem weltweit eingeführten Namen Bread & Butter“, äußerte sich der Insolvenzverwalter gegenüber der Zeitung. Dieser Plan sei mit dem Insolvenzverwalter abgestimmt, der einem Sanierungsplan zugestimmt habe. Die Modemesse werde zunächst aber nicht in der bisher bekannten Größe stattfinden können.
Da der Mietvertrag weiterhin Bestand haben soll, hätte die Bread & Butter nach Ablauf der Mietzeit noch einmal eine ’Option‘, die Vereinbarungen ab Sommer 2019 sogar bis zum Februar des Jahres 2029 zu verlängern.