Die Publikation beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Chancen, die der tiefgreifende Wandel im Einzelhandel für die Innenstädte mit sich bringt, und zeigt auf, wie Städte sich angesichts des zunehmenden Online-Handels und veränderter Konsumgewohnheiten neu ausrichten können.
Im Fokus stehen zentrale Fragestellungen zur künftigen Nutzung innerstädtischer Räume. Das Whitepaper untersucht unter anderem, wie Städte mit dem Rückgang des stationären Handels umgehen können, welche Konzepte zur Vermeidung von Leerständen beitragen und wie Mixed-Use-Modelle – also die Kombination von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit – zur Belebung der Innenstädte beitragen können.
„Die entscheidende Frage lautet: Wie schaffen wir es, Innenstädte nicht nur als Einkaufsorte zu erhalten, sondern sie als lebendige, multifunktionale Räume weiterzuentwickeln?“, betont Dr. Johannes Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung. Es reiche nicht aus, bestehende Modelle lediglich anzupassen – gefragt seien innovative und integrative Ansätze, die auf die Bedürfnisse einer urbanen Gesellschaft eingehen.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Rolle der Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Kommunen, Investoren und Projektentwickler müssten gemeinsam an neuen Nutzungskonzepten arbeiten, um zukunftsfähige Innenstädte zu gestalten. In mehreren Städten, darunter Neuss, Ingolstadt und Nürnberg, begleitet die BBE Handelsberatung gemeinsam mit ihrem Schwesterunternehmen IPH Gruppe derzeit konkrete Transformationsprojekte. Dabei stehen insbesondere neue Nachnutzungskonzepte für ehemalige Warenhäuser im Mittelpunkt.
„Unser Ziel ist es, Innenstädte als resiliente, lebenswerte Räume zu gestalten, die Handel, Wohnen, Arbeiten und Freizeit gleichermaßen berücksichtigen“, erklärt Markus Wotruba, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Standortberatung bei der BBE Handelsberatung.