Im Rahmen der Generalversammlung am 26. Mai in Maastricht präsentierte die ANWR Group ihre strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre. „Wir verstehen uns als Möglichmacher-Organisation“, sagte CEO Frank Schuffelen. Ziel sei es, Händler durch Vernetzung, Beratung und moderne Infrastruktur optimal zu unterstützen – auch unter Berücksichtung der Vielfalt der Händlerschaft. Die positive Ergebnisentwicklung der Gruppe verschafft dabei Spielräume für die Zukunftsgestaltung.
Im Mittelpunkt steht eine Strategie mit vier Faktoren: bessere Margen durch optimierten Einkauf, klare Sortimentsprofile, digitale Effizienzsteigerung – und damit mehr Raum für Kundenzentrierung. „Mehr Zeit und Kreativität für Kundenbedürfnisse“, fasste Tobias Eichmeier, CCO der ANWR Group, zusammen. Programme wie „Shoe Love Partner“ sollen den datenbasierten Einkauf fördern und für relevante Rabatte auf die saisonale Vororder sorgen.
Zur Effizienzsteigerung setzt die Gruppe auf Digitalisierung. So etwa mit der Job-Plattform easy@jobs, die bereits im ersten Quartal 1.800 Bewerbungen auf 120 Stellenanzeigen generierte. „Ein beachtliches Ergebnis“, so Eichmeier. KI-gestützte Anwendungen und moderne Dateninfrastruktur sollen den Händlern zusätzliche Orientierung und Handlungsmöglichkeiten verschaffen.
„Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Aber wie bei jedem Rohstoff kommt es darauf an, was wir daraus machen“, betonte CDO Martina Novotny. Mit Investitionen in Datenqualität, Analysefähigkeit und digitale Tools will die Genossenschaft ihren Mitgliedern spürbaren Mehrwert bieten – stationär wie online.