Mit dem Wechsel zur PIM Service GmbH als technischem Dienstleister will der Handelsverband die Datenqualität, Prozesssicherheit und Weiterentwicklung des elektronischen Datenaustauschs in der Modebranche stärken.
Nach Angaben des BTE nutzen weiterhin rund 4.000 Geschäfte die Plattform und tauschen jährlich etwa 25 Millionen EDI-Datensätze mit rund 600 Marken aus. Praktisch alle angeschlossenen Händler hätten den Wechsel auf das neue System mitvollzogen. Weitere Unternehmen und Marken sollen in den kommenden Wochen angebunden werden.
„Der Start am 1. Juli 2026 ist voll geglückt“, sagt Lars Voss, Geschäftsführer der PIM Service GmbH. An der Entwicklung der neuen Plattform war auch das Beratungsunternehmen Hachmeister + Partner beteiligt. Zu den Mitgesellschaftern der PIM Service GmbH gehören die Handelsunternehmen Stackmann, L+T und Hagemeyer. „Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir eine stabile und zukunftsfähige Lösung geschaffen, die im Alltag funktioniert und den Modehandel spürbar unterstützt.“
Im Mittelpunkt der neuen Infrastruktur stehen detailliertere Daten auf Artikel-, Farb- und Größenebene. Diese sollen unter anderem Anwendungen in den Bereichen Reporting, Warensteuerung, Forecasting, Smart Replenishment, Dynamic Pricing und künstliche Intelligenz unterstützen.
Darüber hinaus plant der BTE ein verbessertes Monitoring der Datenflüsse, mehr Transparenz bei Nachrichtenformaten und zusätzliche Services für Händler, Lieferanten und Warenwirtschaftspartner. Das Clearing-Center verbindet seit 2001 Unternehmen aus Handel und Industrie mit Warenwirtschaftssystemen und technischen Dienstleistern.
„Dass dieser Start so reibungslos gelungen ist, ist vor allem das Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit aller Partner“, betont Sönke Padberg, BTE-Geschäftsführer. „Unser Anspruch war von Beginn an, gemeinsam mit der Praxis eine tragfähige Infrastruktur zu entwickeln und keine Lösung von oben zu verordnen. Das ist uns gelungen!“