Dr. Martens meldet in seinem Bericht zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 (Ende: 29. September) ein Umsatzminus von 18% zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ist von 395,8 Mio. Britischen Pfund (478,16 Mio. Euro) auf 324,6 Pfund (392,14 Mio. Euro) gesunken. Währungsbereinigt liegt das Minus bei 16%. Der D2C-Umsatz ist um 7% (5% währungsbereinigt), der Wholesale-Umsatz um 29% (27% währungsbereinigt) gesunken. Der D2C-Anteil am Umsatz ist damit von 49,6% auf 56,4% gestiegen, das bereinigte EBIT von -2,4 Mio. Pfund (2,9 Mio. Euro) auf -4,3 Mio. Pfund (5,19 Mio. Euro) gesunken.
Das Ergebnis entspricht der Prognose für das Halbjahr, die bei einem Umsatzminus von rund 20% lag. CEO Kenny Wilson erklärte im Bericht, vor allem mit dem Schuldenabbau zufrieden zu sein. Die Nettoverschuldung ist von 478,9 Mio. Pfund (578,55 Mio. Euro) um 27% auf 348,7 Mio. Pfund (421,26 Mio. Euro) gesunken. Dr. Martens bezeichnete das Geschäftsjahr 2024/2025 bereits im letzten Jahresbericht als Übergangsjahr, da die vollständige Belieferung des Wholesales in diesem Jahr noch nicht wieder erreicht werden könne. Die Weichenstellungen würden im Geschäftsjahr 2025/2026 sichtbar werden, kündigte das Unternehmen an.