Darauf einen Prosecco. Um Punkt 11 Uhr zerschnitt Aline Müller-Schade, Geschäftsführerin der Supreme The Supreme Group das goldene Band und eröffnete die Supreme Women&Men an der neuen Location KWS 117-119. „Mit dem Umzug präsentieren wir uns noch zentraler am Modestandort mitten im Ordergeschehen“, betonte sie. Das Timing sei knapp gewesen – eine wahre Zitterpartie – denn erst am Mittwoch seien die Teppiche verlegt worden. Die erste Resonanz sei sehr gut und die Besucher würden die hellen modernen Räume und den repräsentativen Eingangsbereich loben. Pro Tag erwartet das Messeteam rund 1000 Besucher. Der Freitag startete erfolgreich, „Premiere gelungen“, freute sich das Team am Ende des ersten Tages. Die Supreme präsentiert auf vier Etagen rund 550 hochwertige Mode-Kollektionen, insgesamt gibt es 109 Stände. Rund 20 % des Angebotes sind Schuhe und Accessoires aus dem Premium-Segment. „Die Schuhmarken sind sehr interessiert an unserem Konzept“, freut sich Müller-Schade. Aber das Angebot solle nicht weiter erhöht werden, da die Supreme keine Schuhmesse sei.
Für die ausstellenden Schuhmarken ist die Supreme die ideale Plattform, um den Modefachhandel, Concept Stores und hochwertige Schuhgeschäfte zu erreichen. „Für uns ist die Supreme sehr wichtig, rund 80 % der Kunden hier suchen modische Styles“, freut sich Marion D’Antuono von der Modeagentur Helena Zimmermann. Die Agentur bietet Marken wie Bibi Lou und Lola Cruz sowie als Neuheit Dare Antwerp, alles italienische Marken mit femininem Charakter. High Heels mit Glam-Faktor, Loafer in allen Farben und mit plakativen Schnallen, Ballerinas mit Strass, Mary Jane Typen, spitze Sling Pumps mit Glamour und Sexyness sowie Cowboyboots in allen Varianten, gerne in Denim, waren die Favoriten auf der Supreme. „Sneaker stehen nach wie vor im Fokus“, bestätigte Roshdan Paul, Rosh Studio, mit Marken wie Nobrand, Nubikk oder Lemon Jelly. Aber auch er verspürte ein größeres Interesse für Loafer für Männer und weniger weiße Sneaker. Christiane Zimmermann und Friedrich Lüning von Apple of Eden blicken optimistisch in die neue Ordersaison: Westernboots, Riemchensandalen mit Strass und butterweiche edle Nubuk Slides zählten zu den Favoriten. Fazit von Friedrich Lüning zur Supreme: „Die Stimmung ist gut, jeder kommt vorbei und hier wird Mode gesucht.“ Wer feste arbeitet, darf auch Feste feiern. Ein Highlight ist die Get Together Summer Party am Sonntag in den Rheinterrassen.
Ein ausführlicher Beitrag zu den Düsseldorf Fashion Days und der Supreme Women&Men folgt in der Ausgabe 30/23 von schuhkurier.