Auch für das Jahr 2021 rechnet Gabor mit erheblichen Umsatzeinbußen aufgrund nochmals deutlich reduzierter Erstorders. Dennoch sieht sich das Unternehmen für die Zukunft gut gewappnet. „Wir haben in der Vergangenheit solide gewirtschaftet und sind daher auch in dieser herausfordernden Situation voll handlungs- und investitionsfähig. Wir werden weiter in attraktive Kollektionen und deren Bewerbung investieren und wir verlängern unser Unterstützungspaket für den Handel. Die weitere Digitalisierung erfordert zusätzliche Mittel, doch auch das können wir stemmen. Positiv stimmt mich neben dem Vertrauen, das viele Händler uns weiterhin schenken, der erfolgreiche Start unserer Herrenschuhmarke Pius Gabor, der erfreuliche Launch unserer Rollingsoft-Herrenkollektion sowie das weiterwachsende Online-Business“, so Achim Gabor.
Mit dem Gabor-Onlineshop, der aufgrund seines Marktplatz-Prinzips die stationären Handelspartner mit einbezieht, konnten teilnehmende Gabor-Partner Teile des fehlenden stationären Geschäfts ausgleichen.
Im Ausblick zeigt sich Achim Gabor optimistisch: „Sofern das Geschäft im Handel ab Frühjahr wieder einigermaßen normal läuft, werden wir 2022 wieder zulegen können.“
Zu Beginn des Jahres 2020 – noch vor der Corona-Pandemie –, hatte Achim Gabor im Interview mit schuhkurier erklärt, wie er sein Unternehmen neu aufstellen will.
Im November 2020 startete Gabor ein neues Nachhaltigkeitsportal, das Interessierte über die Nachhaltigkeits-Maßnahmen des Unternehmens informieren soll.