Unter dem Leitgedanken „A New Tradition“ modernisiert Hirmer sein Stammhaus in der Münchner Kaufingerstraße. Im Zuge der Sanierungsarbeiten nach einem Wasserschaden im Frühjahr wurden verschiedene Bereiche neugestaltet. Gleichzeitig verjüngt das Unternehmen seinen Markenmix und entwickelt seine Sortimente und Services weiter.
Neue Marken und zeitgemäße Stilwelten sollen unterschiedliche Generationen ansprechen. Dabei verschwimmen nach Angaben des Unternehmens zunehmend die Grenzen zwischen Business, Casual und Freizeit. Ergänzt wird das Modeangebot durch eine wachsende Auswahl an Non-Fashion-Produkten und Lifestyle-Angeboten. Hirmer will das klassische Einkaufserlebnis damit über Mode hinaus erweitern.
„Tradition bedeutet für uns nicht, stehen zu bleiben. Unsere Werte wie Vertrauen, Ehrlichkeit und persönliche Beratung bleiben bestehen. Aber Flächen, Sortimente und Prozesse müssen sich weiterentwickeln“, sagt Gerhard Kränzle, Geschäftsführer von Hirmer. Seine Überzeugung: „Persönliche Begegnung wird zum größten Luxus.“
Sichtbar wird die Neuausrichtung auch im Stilmagazin „A New Tradition“. Das Journal verbindet Männermode mit Handwerk, Kultur und Münchner Persönlichkeiten. Im Mittelpunkt stehen neu interpretierte klassische Stilwelten sowie Themen wie Individualität, Inspiration und ein modernes Verständnis von Tradition.
Zur Präsentation des Magazins verlässt Hirmer vorübergehend seinen Flagshipstore. Nach einem gemeinsamen Event mit GQ am 16. Oktober öffnete am 17. und 18. Oktober jeweils von 11 bis 16 Uhr der Hirmer Pop-up-Kiosk in der Fraunhoferstraße 4. Besucher konnten dort bei Kaffee und Drinks das Journal entdecken und kostenlos mitnehmen. Auf Wunsch wurde zudem ein kleines Tattoo angeboten.