Die neue Beteiligung entspricht rund 33,6 Mio. Aktien. Gleichzeitig verringerte sich der über Finanzinstrumente gemeldete Anteil von 29,72 auf 22,16 %. Die Gesamtposition aus Aktien und Finanzinstrumenten sank damit von 77,61 auf 70,96 %. Die Veränderungen wurden zum 16. Oktober 2026 wirksam.
Frasers bemüht sich bereits seit mehreren Monaten um eine Mehrheitsbeteiligung an Hugo Boss. Im Juni hatte der britische Handelskonzern ein freiwilliges Übernahmeangebot zu 38 Euro je Aktie vorgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat des Metzinger Unternehmens empfahlen den Aktionären jedoch, das Angebot nicht anzunehmen, da der gebotene Preis den Wert und das künftige Potenzial des Unternehmens aus ihrer Sicht nicht angemessen widerspiegele.
Nach Abschluss des Übernahmeangebots im August hielt Frasers knapp 47,9 % der Aktien. Anfang September bekräftigte der Konzern seine Absicht, die Beteiligung auf mehr als 50 % auszubauen. Wann der britische Konzern die angestrebte Aktienmehrheit erreichen könnte, ist weiterhin offen.
Auch personell hat Frasers seinen Einfluss bei Hugo Boss inzwischen verstärkt. Mitte September übernahm Frasers-CEO Michael Murray den Vorsitz des Aufsichtsrats von Stephan Sturm.