Traditionell startet die abschließende Reduzierungsphase im Mode- und Schuhfachhandel am letzten Montag im Juli. Viele Händler haben ihre Preise allerdings bereits in den vergangenen Wochen gesenkt.
Nach Einschätzung des Handelsverbands BTE könnten sich in diesem Sommer mehr Unternehmen am Schlussverkauf beteiligen als in den Vorjahren. Aufgrund des verhaltenen Saisonverlaufs befänden sich in vielen Geschäften noch größere Bestände an Frühjahrs- und Sommerware. Als Gründe nennt der Verband die schwache Konsumstimmung und die anhaltende Kaufzurückhaltung.
Für den Handel sei der Sommerschlussverkauf daher weiterhin ein wichtiges Instrument, um Saisonware abzubauen und Platz für die eintreffenden Herbst- und Winterkollektionen zu schaffen. Zusätzliche Bedeutung erhalte die Bestandsreduzierung durch das Vernichtungsverbot für unverkaufte Bekleidung, das zunächst große Unternehmen betrifft.
Auch für Verbraucherinnen und Verbraucher könnten sich in den kommenden Wochen weitere Preisnachlässe ergeben. „Wenn die Kosten für Wohnen, Energie und viele andere Bereiche steigen, freut man sich umso mehr über attraktive Angebote und weitere Preisvorteile. Der Sommerschlussverkauf bietet dafür eine gute Gelegenheit“, erklärt BTE-Referentin Franzisca Lubba.