Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage der Handelspartner. Für die Saison Herbst/Winter 2026 kündigt Tamaris an, die Handelsspanne weiter anheben zu wollen. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass schnellere Warenrotation und höhere Abverkaufsquoten wesentliche Bestandteile der Offensive seien. Jens Beining, Geschäftsführender Gesellschafter der Wortmann Schuh-Holding KG und CEO von Tamaris, sagt: „Uns freut es, dass die vielen bereits ergriffenen Maßnahmen und Services so erfolgreich sind – wir wollen aber noch mehr für den Handel tun: Wir schaffen Nachfrage, die im Handel ankommt. Wir investieren massiv in die Marke, damit die Handelspartner mit uns weiterhin überdurchschnittlichen Erfolg haben.“
Die strategischen Schwerpunkte umfassen ein breites Maßnahmenbündel: Erstens soll das Markenerlebnis über Kampagnen, digitale Touchpoints und regionale Aussteuerung stärker mit den Verkaufsstellen verbunden werden. Zweitens plant Tamaris für 2026 ein Treueprogramm, mit dem Wiederkäufe sowie die Rückkehrraten in die Läden erhöht werden sollen. Drittens erweitert das Unternehmen sein Sortiment um die Herrenschuh-Sub-Brand TMRS Men by Tamaris, um zusätzliche Zielgruppen zu erreichen.
Darüber hinaus hebt Tamaris die europäische Ausrichtung hervor: Die Stärkung zentraler europäischer Märkte sollen die Markenwirkung langfristig erhöhen. Begleitend setzt das Unternehmen verstärkt auf große Markenmomente, etwa Kooperationen wie die angekündigte Zusammenarbeit mit der Helene-Fischer-360°-Stadiontour 2026, um zusätzliche Aufmerksamkeit und Frequenz am Point-of-Sale zu erzeugen.
Zusammenfassend beschreibt Tamaris die Initiative als ein Signal zur Stärkung des Fachhandels. Das Zusammenspiel aus verbesserten Margen, Nachfrageprogrammen und einer sichtbaren Markenpräsenz soll laut Unternehmensdarstellung die Handelspartner im Tagesgeschäft entlasten und deren wirtschaftliche Perspektiven unterstützen.