Mit Klaus Diehl verliert die Branche einen kompetenten, verantwortungsvollen und sympathischen Fachmann, der der Lederwarenbranche für viele Jahrzehnte eng verbunden war. Klaus Diehl hat sich mit all seiner Kraft den Belangen der Lederwarenwirtschaft gewidmet.
Von 1975 bis 2000 war der Volkswirt Geschäftsführer des Bundesverbands Lederwaren und Kunststofferzeugnisse e.V. und von 1981 bis 2001 Geschäftsführer der Messe Offenbach. Klaus Diehl hat maßgebliche Impulse zur Entwicklung der Branche gegeben. Er hat es verstanden, sein Fachwissen mit Kreativität und Beharrlichkeit für die Interessen der Lederwarenbranche einzusetzen. Diese Eigenschaften machten ihn zu einem Berater, dessen Meinung auch über die Branche hinaus Gewicht hatte.
Klaus Diehl “schnupperte” schon in den 60er-Jahren Ledergeruch, als er nach seinem Studium in Frankfurt für den Verband der Leder erzeugenden Industrie in Frankfurt-Höchst arbeitete. Sein Name ist jedoch vor allem mit dem Aufbau der Messe Offenbach verbunden. Die ursprünglich von regionalen Ausstellern gegründete Messe mit festen Ständen wurde unter seiner Ägide zu einer internationalen Plattform mit flexiblen Ständen entwickelt. Neben Lederwaren bot die Offenbacher Messe damit auch branchenfremden Ausstellungen Platz. Aus den Diensten des Verbandes war Klaus Diehl im Jahr 2000 ausgeschieden; die Geschäftsführung der Messe Offenbach endete ein Jahr später.
Noch häufig traf man den liebenswürdigen Lederwarenfachmann auf der Messe, deren Entwicklung durch seine Ehefrau Ursula A. Diehl bis zu ihrer Verabschiedung in den Ruhestand erfolgreich vorangetrieben wurde. “Mit Klaus Diehl verlieren wir eine außergewöhnliche, liebenswerte und höchst kompetente Persönlichkeit”, sagt HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. “Als Bindeglied zwischen der Branche, dem Verband und der Messe Offenbach hat sich Klaus Diehl größter Beliebtheit und Wertschätzung erfreut. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.”