Die Statistikbehörde Bureau of the Census, Teil des Handelsministeriums der Vereinigten Staaten, hat Zahlen zum US-Einzelhandelsumsatz im September 2024 vorgelegt. Der Umsatz ist, bereinigt um saisonale Effekte und Feiertagsdifferenzen aber nicht um Preisveränderungen, im Vergleich zum Vormonat um 0,4% gestiegen und liegt bei 714,4 Mrd. US-Dollar (658,8 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Umsätze um 1,7% gestiegen. Aufgelaufen sind die Umsätze um 2,6% zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Mit den volatilen KfZ-Umsätzen ausgeklammert, liegt das Plus bei 0,5% zum Vormonat und bei 2,2% zum September 2023. Im Mode- und Schuhhandel sind die Umsätze um 1,5% zum Vormonat und 3,5% zum Vorjahresmonat gestiegen.
Damit haben sich die Umsätze im abgelaufenen Monat besser entwickelt als prognostiziert. Laut dem Nachrichtensender CNBC hatte der Dow Jones einen Anstieg von 0,3% zum Vormonat und einen Anstieg ohne KfZ-Umsätze von 0,1% erwartet. Jeffrey Roach, Chefökonom des Finanzberatungsunternehmens LPL Financial, deutete die Zahlen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuter als Einzeichen für Wirtschaftswachstum: „Die starken Konsumausgaben im September deuten darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum im vorangegangenen Quartal solide über dem Trend lag. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Zentralbank die Zinsen sowohl im November als auch im Dezember um ein Viertelprozent senken wird.“