Für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 (31.05.) geht man derzeit auf Basis der aktuell vorliegenden Aufträge der Frühjahr/Sommer-Saison 2014 von einem leichten Umsatzplus auf ca. 1,015 Milliarden Euro (Vorjahr 1,0106 Mrd. Euro) aus. Die Exportquote wird sich gegenüber dem Vorjahreswert von 53,2 % nur unwesentlich verändern.
Der Schuhbranche wie auch der gesamten Modebranche machte im vergangenen Jahr das Wetter zu schaffen, teilte Wortmann mit. „Wieder einmal zeigte sich, dass z.B. ein ausbleibender oder zu später Winter mit frühlingshaften Temperaturen im Dezember die Kauflust der Endverbraucher spürbar drückt. Ein weiterer Faktor für das eher moderate Wachstum war die Entscheidung, bei Tamaris kein Private-Label-Geschäft mehr zu betreiben. Diese Maßnahme dient sowohl der Stärkung der eigenen Marke wie auch der Einzelhandelspartner“, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Inlandsumsatz wuchs in den ersten sechs Monaten stärker als der Export. Bei den Auslandsmärkten verzeichneten nach wie vor Osteuropa mit Russland an der Spitze aber auch Frankreich, Großbritannien und, trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Griechenland erfreuliche Zuwächse. Die Private-Label-Geschäfte der Novi Footwear Singapur/Hong Kong aus Asien mit Kunden aus Übersee gingen wechselkursbedingt leicht zurück. Das jüngste Mitglied der Wortmann-Gruppe ist die Tamaris USA Inc. Mit dieser erst kürzlich gegründeten neuen Tochtergesellschaft will Wortmann auch den amerikanischen Markt zu erobern. Der Verkauf soll Ende dieses Jahres mit der Herbst/Winter-Kollektion 2015 starten.
Für das kommende Geschäftsjahr gibt man sich vorsichtig optimistisch. Auf Basis erster Verkaufszahlen für die kommende Herbst-Winter-Saison rechnet man in Detmold auch in 2014/15 mit einer leichten Umsatzsteigerung.