Das US-Unternehmen Allbirds hat angekündigt, das Business zu verschlanken, um nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Ende letzten Jahres senkte Allbirds seine Erwartungen für das Geschäftsjahr. Bis Ende Februar 2026 schließt die Marke all ihre Vollpreis-Geschäfte in den USA. Weitergeführt werden lediglich zwei Outlet-Stores in den USA und zwei Vollpreis-Geschäfte in London. Stattdessen fokussiert sich Allbirds künftig auf die E-Commerce-Plattform, Wholesale-Partnerschaften und internationale Distribution, was größere Reichweite, Flexibilität und operative Hebelwirkung biete. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Schließungen mit geringem Kapitalaufwand verbunden sein werden. Die erwarteten Einsparungen bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie die damit verbundenen Ausgaben werden zu den Ergebnissen des vierten Gesamtjahres 2025 voraussichtlich im März 2026 erörtert.
„Dies ist ein wichtiger Schritt für Allbirds, da wir im Rahmen unserer Turnaround-Strategie ein profitables Wachstum anstreben“, sagt CEO Joe Vernachio. „Wir haben in den letzten zwei Jahren unser Portfolio an stationären Geschäften opportunistisch reduziert. Mit der Schließung dieser verbleibenden unrentablen Filialen ergreifen wir Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Sicherung der langfristigen Gesundheit des Unternehmens.“
Wie Allbirds in Deutschland die Sichtbarkeit im Einzelhandel verbessern will, erläuterte im Oktober 2025 Thomas Achleitner im schuhkurier-Interview.