schuhkurier: Wie bewerten Sie den Auftakt, insbesondere das neue Endverbraucher-Konzept?
Messe Offenbach: Wir bewerten den Auftakt insgesamt positiv – insbesondere im Hinblick auf die Sichtbarkeit des Themas Barfußschuhe. Es war uns zum Start wichtig, eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, und in diesem Kontext war die Einbeziehung der Privatbesucher ein sinnvoller Schritt. Das neue Endverbraucher-Konzept bietet spannende Ansätze, die wir aktuell noch genau prüfen und bewerten. Wir sind grundsätzlich offen für neue Formate und Entwicklungen.
Wie viele Endkunden waren an den beiden Wochenendtagen auf der Messe?
Über 2000 Endverbraucher
Wie viele Fachbesucher waren auf der Messe?
850 Fachbesucher aus 42 Ländern
Gab es am Samstag und Sonntag noch Fachbesucher oder waren die nur an den reinen Fachbesuchertagen da?
Ja, es waren auch an den Tagen mit geöffnetem Endverbraucher-Zugang noch Fachbesucher vor Ort – insbesondere kleinere Händler, die unter der Woche ihren Laden nicht schließen konnten und deshalb bewusst die Gelegenheit am Wochenende genutzt haben, um sich zu informieren und auszutauschen.
Wie viele Händler haben Schuhe verkauft? Haben auch Hersteller an Konsumenten verkauft?
Es haben zwei Händler aktiv Schuhe an Endverbraucher verkauft. Von Herstellerseite gab es nur vereinzelt Verkäufe.
Warum haben Sie sich für den Jahresrhythmus (die nächste Ausgabe wurde für deb 23. bis 26. Juli 2026 angekündigt) und nicht für den Saisonrhythmus entschieden? Können Sie sich vorstellen, dass Sie beim Rhythmus in den kommenden Jahren noch testen werden, was sich als besser herausstellt?
Der Termin wurde zunächst fixiert, um eine gute Ausgangsbasis zu schaffen. Aktuell schauen wir uns aber genau an, ob eine Anpassung im Orderrhythmus künftig vielleicht besser passen würde. Da wir mit unserem eigenen Messegelände sehr flexibel sind, können wir bei Bedarf schnell reagieren und den Termin entsprechend anpassen. Wir bleiben da nah an der Branche und offen für Weiterentwicklungen.