Wie die Trendexpertin berichtet, umgehen immer mehr kreative Designer den Weg mit großen Unternehmen zu kooperieren und lassen ihre Ideen als Mikromarke direkt produzieren. Ein Modell, das Jungdesignern dabei helfen soll im Markt Fuß zu fassen, ist das Business-Modell ’Design Direct‘ von Roger Balls, Professor der HK Polytechnik University, das Nicoline van Enter Schritt für Schritt auf der 117. GDS vorstellte.
Mit Blick auf die eigene Mikromarke rät Nicoline van Enter Jungdesignern kein zu spezielles Produkt zu kreieren, so dass stets ein möglichst großes Kundenumfeld erreicht werden könne. Auch der Verkauf über das Internet gelte in der heutigen Zeit als unumgänglich. Schließlich könne man auf Blogs oder auf sozialen Plattformen seine Designs veröffentlichen, wodurch Werbekosten entfallen oder auf ein geringes Maß reduziert werden, erklärt Nicoline van Enter. Um erfolgreich eine Mikromarke zu realisieren, sollen sich Designer im Klaren sein, was sie überhaupt produzieren wollen und ob ihre Überlegungen und Pläne auch den realen Marktbedingungen Stand halten würden.
www.designdirect.hk