schuhkurier: Wann hast Du das erste Mal gewusst, dass Du in der Schuhbranche arbeiten möchtest?
Bart Hooijer: Eigentlich wusste ich schon von klein auf, dass ich später gerne in der Schuhbranche arbeiten möchte. Ich bin mit der Branche aufgewachsen und fand besonders die Kombination aus Mode, Handel und Unternehmertum schon immer spannend.
Welche Ausbildung beziehungsweise welches Studium hast Du absolviert?
Meine berufliche Laufbahn begann bei einem großen Key-Kunden in den Niederlanden, zunächst als Verkaufsmitarbeiter in der Herrenabteilung. Anschließend wechselte ich zu Pikolinos, wo ich die unterschiedlichsten Bereiche kennenlernen durfte – von der Gerberei bis hin zur Arbeit im Büro. Danach führte ich zwei eigene Schuhgeschäfte in den Niederlanden, bevor ich bei der Hooijer Footwear Group einstieg. Außerdem war ich in den USA für die Kompressionsstrumpfmarke Sockwell tätig. Dort habe ich sehr viel über Markenaufbau, Vertrieb und die internationale Schuhbranche gelernt. Diese Erfahrungen und Kenntnisse konnte ich später in unser Unternehmen in Europa einbringen.
Was macht Dir an der Schuhbranche besonders viel Spaß?
Die Schuhbranche ist sehr vielseitig und ständig in Bewegung. Kein Tag ist gleich. Mich begeistert besonders die Kombination aus Produkt, Mode, Markenentwicklung und dem persönlichen Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern. Außerdem ist es schön, gemeinsam mit einem Team eine Marke aufzubauen und wachsen zu sehen. Bei Hooijer ist es besonders spannend, dass wir in ganz unterschiedlichen Segmenten tätig sind: von Outdoor bis High Fashion.
Gab es einen besonders schönen Moment in Deiner Karriere?
Ein aktuelles Highlight ist die Aufnahme von Geox in unser Markenportfolio. Es ist eine weltweit bekannte Marke, die ich bereits aus früheren Stationen meiner Karriere sehr gut kenne. Umso schöner ist es, dass wir Geox nun in den Niederlanden und Deutschland weiter ausbauen dürfen.
Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?
Einen wirklich typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Meine Tage bestehen aus Gesprächen mit unseren Marken, Kunden und Kollegen, strategischen Entscheidungen und der Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten. Gerade diese Abwechslung macht meine Arbeit interessant.
Was machst Du, wenn Du Dich nicht beruflich mit Schuhen beschäftigst?
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie, bin sportlich aktiv und arbeite gerne im Garten. Das ist für mich ein schöner Ausgleich zum Arbeitsalltag. Ganz abschalten kann ich allerdings nie: Die Schuhbranche und neue Geschäftsideen sind eigentlich immer in meinem Kopf.