Die Generalversammlung der ANWR Group fand dieses Jahr im Rahmen der Veranstaltung Retail Beats on Tour in Maastricht statt. Und das Potenzial des Ortes als Best Practice wurde bei der Programmplanung voll ausgenutzt. Lokale Guides führten die ANWR-Mitglieder durch ihre Stadt, die geprägt ist durch eine Vielzahl an unabhängigen Boutiquen, Cafés mit kreativen Konzepten und Kultureinrichtungen. Dass das hier so gut funktioniert, liegt daran, dass die Städteplanung nicht dem Zufall überlassen wurde. Die lebenswerte Stadt wird durch ein ganzheitliches Konzept erhalten. Der Handel, die Verkehrspolitik und das Stadtbild sind nicht nur gleich wichtig, sondern werden gemeinsam gedacht. Und auch bestehende Infrastruktur wird im kleinen Ort innovativ genutzt, wie die Auswahl der Veranstaltungsorte demonstriert. Ging es am Vorabend noch in ein altes Elektrizitätswerk, wurde die Gala im Anschluss an die Generalversammlung in einer nicht mehr für Gottesdienste genutzten Kirche abgehalten.
Doch nicht nur die Städteplanung insgesamt, sondern auch die unabhängigen Geschäfte im Einzelnen sind positive Beispiele dafür, was mit viel Engagement möglich ist. Dass das nicht nur in touristischen Trendstädten gilt, zeigt das Familienunternehmen Majo Schuhe. Das Fachgeschäft hat seinen Sitz in Kelkheim im Taunus, mittlerweile gibt es in der Region elf Geschäfte. Auch sie überlassen nichts dem Zufall. Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, die Sortimentsplanung oder der Filialbestand. In allen Bereichen hinterfragen sich die beiden aktiv involvierten Generationen der Inhaber-Familie Majowski immer wieder. Und es lohnt sich. Die Kunden sind vielzählig vorhanden: 150.000 Menschen sind im Kundenprogramm angemeldet. Und sie sind zufrieden: Immer wieder wird Majo Schuhe im Bekanntenkreis weiter empfohlen.