Die Konsumstimmung in Deutschland bleibt im November 2026 auf niedrigem Niveau. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Haushaltstypen. Während sich das Konsumklima bei Familien spürbar verbessert, geht die Stimmung bei Singles und Paaren weiter zurück.
Bei Familien steigt der Konsumklimaindikator für November um 10,5 Punkte auf minus 16,1 Punkte. Damit gleichen sie den Rückgang des Vormonats nahezu aus und bleiben die Haushaltsgruppe mit der besten Konsumstimmung. Auch ihre Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung haben sich verbessert.
Bei Paaren liegt der Indikator dagegen bei minus 41,8 Punkten, bei Singles bei minus 39,1 Punkten. Rentnerhaushalte weisen mit minus 45,7 Punkten weiterhin die schwächste Konsumstimmung auf.
„Die anhaltend schwache Stimmung der übrigen Haushaltstypen deutet darauf hin, dass vielen Menschen die Bereitschaft für größere Anschaffungen fehlt. Damit bleibt auch der Spielraum für einen vom Konsum getragenen wirtschaftlichen Aufschwung begrenzt“, erklärt Anja Bauer, Senior Researcher am NIM. Damit bleibe auch der Spielraum für einen vom Konsum getragenen wirtschaftlichen Aufschwung begrenzt.