Das Konsumklima hat sich für den November minimal weiter verschlechtert und liegt nun bei -30,8 (Oktober 2026: -30,6). Vor einem Jahr lag der Wert bei -22,5. Der Wert setzt sich zusammen aus der Einkommenserwartung, der Anschaffungsneigung und der Sparneigung des abgelaufenen Monats, die sich alle verschlechtert haben. Die Einkommenserwartung liegt bei -15,7 (September 2026: -15,0), die Anschaffungsneigung bei -11,9 (September 2026: -10,8) und die Sparneigung bei 17,2 (September 2026: 21,5). Während die Einkommenserwartung im Mai nach der Einführung des Tankrabatts noch gestiegen ist, blieb der Effekt dieses Mal beim erneut eingeführten Tankrabatt aus.
Die Konjunkturerwartung, die nicht in das Konsumklima einfließt, hat sich hingegen zum sechsten Mal in Folge verbessert und liegt bei 2,1 (September 2026: -3,4). Auch die Preiserwartung verbesserte sich auf 1,0 (September 2026: -0,4). Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM, erklärt: „Die Verbraucher blicken zwar zunehmend optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung, doch beim Blick in den eigenen Geldbeutel überwiegt weiterhin die Skepsis. Wachsende Inflationssorgen und verhaltene Einkommensaussichten bremsen die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, auch wenn die Sparneigung etwas sinkt.“
Das Konsumklima wird herausgegeben vom NIM (Nürnberg Institut für Marktentscheidungen) und erhoben vom Marktforschungsinstitut GfK, das zu Nielsen IQ gehört. Es basiert auf rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Der Befragungszeitraum für die Analyse war vom 1. bis 12. Oktober 2026.