Die Geschäftszahlen der Gruppe bezeichnete der CEO als „solide und robust“. Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen 2025 bei 625,6 Mio. Euro (2024: 631,8 Mio. Euro). Der Erlös über das Zentralregulierungsgeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle, wuchs um 2 % auf 226 Mio. Euro. Das gesamte Abrechnungsvolumen erreichte 19,6 Mrd. Euro und lag damit 1,5 % über Vorjahr (2024: 19,3 Mrd. Euro). Das Abrechnungsvolumen in den Eigenverbünden Sport, Schuh und Lederwaren stieg um 4,1 % auf 3,0 Mrd. Euro, getrieben durch das Sportsegment, in dem das Volumen um 9 % auf 1,6 Mrd. Euro anstieg. Im Segment Schuh ging das Volumen um 0,5 % auf 1,3 Mrd. Euro zurück. Im Segment Lederwaren um 8,8 % auf 105,5 Mio. Euro. Im sonstigen Abrechnungsvolumen, das die Regulierung durch Drittverbünde sowie Payment und Factoring umfasst, gab es ein leichtes Wachstum auf 16,6 Mrd. Euro (2024: 16,5 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 7,1 Mio. Euro und lag damit über der Planung: Im Vorjahreslagebericht wurde ein Ergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich prognostiziert. Gleichzeitig investierte die Unternehmensgruppe mehr als 13 Mio. Euro in Digitalisierung, Immobilien und Infrastruktur.
Die ANWR Group eG als Dachorganisation erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 1,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 3,1 Mio. Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, eine Dividende von 15 % auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder auszuschütten. „Dieser Vorschlag unterstreicht unsere Einschätzung zur Solidität der ANWR GROUP und unsere Zuversicht, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitgliedern zu lösen“, sagte Schuffelen. Die anwesenden Mitglieder der Generalversammlung stimmten dem Vorschlag bei der Abstimmung mit einer Mehrheit zu.