Das 1956 in Kaprun gegründete Unternehmen hat im Ende August abgeschlossenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 106 Mio. Euro erzielt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Sporthandelsgruppe mit einem Umsatzplus von 26 %.
Seit Christoph Bründl 1989 die Leitung des Familienunternehmens übernahm, ist die Zahl der Geschäfte von drei auf 34 gestiegen. Heute ist Bründl Sports an zwölf Standorten in Westösterreich vertreten und beschäftigt rund 700 Mitarbeitende. „Vom kleinen Sportgeschäft meines Vaters sind wir auf heute 34 Shops gewachsen. Aber Wachstum muss uns vor allem stärker machen, nicht nur größer“, erklärt der Geschäftsführer.
Im Juni 2026 übernahm Bründl Sports vier Geschäfte des Sport- und Modehauses Strolz in Lech und Zürs. Am 5. Dezember soll ein weiterer Standort an der Talstation der neuen Grafenbergbahn in Wagrain eröffnen. Für die kommenden drei Jahre plant das Unternehmen Investitionen im zweistelligen Millionenbereich.
Neben der Expansion setzt Bründl Sports auf die Weiterentwicklung digitaler Prozesse. Künstliche Intelligenz kommt bereits im Einkauf, in der Warensteuerung und auf der Verleihplattform zum Einsatz. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells.
Auch die Unternehmensnachfolge ist geregelt: Zum 1. Januar 2030 soll Maximilian Bründl die Geschäftsführung in dritter Generation übernehmen. Bereits 2029 ist seine Rückkehr ins Unternehmen vorgesehen. Sein Vater Christoph Bründl wird anschließend in den Aufsichtsrat wechseln. „Digitalisierung schafft Raum für das, was uns ausmacht: persönliche Beratung“, betont Maximilian Bründl. Der Mensch stehe immer im Mittelpunkt.