Elst ist nicht nur technischer Begleiter, sondern vor allem persönlicher Ansprechpartner. Er berät Händler individuell bei ihren Projekten und gibt sein Wissen gleichzeitig in Workshops und Webinaren weiter. Sein Know-how bringt er außerdem in den Kreis Junger Unternehmer (KJU) ein, das Jungunternehmernetzwerk der SABU GmbH. Dort trifft die Perspektive der nächsten Händlergeneration auf Themen wie Digitalisierung, neue Technologien und veränderte Kundenanforderungen.
Neben der direkten Arbeit für die Mitglieder treibt Elst auch Digitalisierungsprojekte innerhalb der SABU und damit für die Branche voran. Was ihn dabei besonders motiviert, sind die Momente, in denen aus monatelanger Projektarbeit funktionierende Lösungen werden. Systemumstellungen und Go-Lives gehören für ihn deshalb nicht nur zu den anspruchsvollsten, sondern auch zu den schönsten Seiten seines Berufs.
schuhkurier: Wie bist du in die Schuhbranche gekommen? War das geplant oder eher Zufall?
Uwe Elst: Eher durch Zufall. Nach meinem Studium in Würzburg habe ich als Aushilfe bei Gebrüder Götz angefangen und habe mich dort auf Digitalisierung und Prozesse spezialisiert.
Gab es einen Menschen, eine Begegnung oder ein Ereignis, das deinen Weg in der Schuhbranche besonders geprägt hat?
Generell prägt mich bis heute jedes kleine bis große Projekt, das wir mit und für unsere Kunden umsetzen. Es ist ein prägender Moment, wenn man beim Go-Live sieht, wie digitale Prozesse effizienter werden und wir unserem Kunden das Leben wieder ein Stück einfacher gemacht haben.
Was hat dich damals an Schuhen, Mode oder Handel gereizt? Was reizt dich heute noch daran?
Der Reiz damals wie auch heute ist, immer die neuesten Trends zu sehen und sich von Kopf bis Fuß gut zu kleiden.
Welche Station in deinem Berufsleben war für dich rückblickend die wichtigste und warum?
Jede Station war für mich wichtig, da man immer neue Menschen, Ideen und Prozesse kennenlernt und diese Erfahrungen bei neuen Herausforderungen anwenden kann.
Was war dein schönster Moment in der Branche?
Zu den schönsten Momenten zählen für mich immer die Umstellungen von Systemen. Bei Projekten wie diesen wird konkret sichtbar und greifbar, dass sich die wochen- und monatelange Arbeit gelohnt hat.
Und was war der schwierigste?
In allen Projekten gibt es hin und wieder sehr schwierige Phasen. Ich versuche hierbei aber immer positiv zu bleiben, einen kühlen Kopf zu bewahren und den Blick nach vorne zu richten.
Welcher Fehler hat dich am meisten gelehrt?
Der eine große Fehler fällt mir so nicht ein. Selbstreflexion ist wichtig – und aus den Fehlern, die man macht, zu lernen, sodass dies nicht wieder genauso passiert.
Was machst du in deiner Freizeit, wenn du dich nicht mit Schuhen beschäftigst? Was ist dein Ausgleich?
Eine meiner großen Leidenschaften ist Fußball. Heutzutage nicht mehr ganz so aktiv, aber zumindest am TV oder im Stadion bin ich immer noch dabei. Das Schönste hierbei ist, dass ich diese Leidenschaft mittlerweile auch mit meinem Kind teilen kann.