Rund 12,4 Mrd. Euro geben Privatpersonen in Österreich jährlich im Onlinehandel aus. Das entspricht mehr als 16 % der einzelhandelsrelevanten Konsumausgaben, wie die Studie „Onlinehandel Österreich – Ausgabe 2026“ von Regiodata Research zeigt. Für 2024 hatte das Marktforschungsunternehmen noch einen Onlineanteil von 14,9 % ausgewiesen.
Bei Schuhen liegt der Anteil inzwischen bei 35,7 %. Damit fließt in dieser Warengruppe mehr als jeder dritte Euro in den Onlinehandel. Seit 2019 ist der Wert deutlich gestiegen: Damals lag der Onlineanteil bei Schuhen noch bei 27 %. Nur Elektro-, Foto- und Computerprodukte weisen mit rund 43 % einen höheren Anteil auf.
Onlineanteile nach Warengruppen:
* Elektro, Foto und Computer: rund 43 %
* Schuhe: rund 36 %
* Persönliche Gebrauchsgegenstände: rund 33 %
* Bekleidung sowie Bücher und Papierwaren: jeweils rund 31 %
* Spielwaren und Hobbyartikel: 29 %
* Sport- und Freizeitprodukte: 25 %
Deutlich geringer fällt der Onlineanteil bei Möbeln und Heimtextilien mit 17 % sowie bei Baumarkt- und Drogeriewaren mit rund 15 bis 16 % aus. Lebensmittel werden weiterhin fast ausschließlich stationär gekauft. Hier beträgt der Anteil des Onlinehandels lediglich rund 2 %.
Im europäischen Vergleich erreicht Österreich laut der Studie einen Onlineanteil von 16,4 % und liegt damit knapp hinter Deutschland mit 16,8 %. Großbritannien kommt auf 29,3 %, Serbien auf 6,7 %.